23. Juli: „EmpowArt“-Ausstellung im Steelenser Hüweg

Am Samstag, 23. Juli, rückt das Jugendkulturzentrum „Hüweg Essen“ der Jugendhilfe Essen (JHE) bei der Gruppenausstellung „EmpowArt“ zwischen 16 und 22 Uhr die Sichtbarkeit weiblicher Perspektiven in den Fokus. Neun aufstrebende Künstlerinnen behandeln in ihren Fotografien und Gemälden Themen wie Angsträume, Bodyshaming, Endometriose oder Geschlechterrollen. Zusätzlich gibt’s ein Rahmenprogramm mit unter anderem Live-Musik, Poetry und Tombola. Der Eintritt am Hünninghausenweg 84, 45276 Essen-Steele, ist frei.

Sichtweisen weiblicher Perspektiven: Bei „EmpowArt“ nehmen neun Künstlerinnen Themen wie Angsträume, Bodyshaming und Endometriose in den Fokus. Foto: privat

Abwechslungsreicher Nachmittag: Zur Ausstellung gibt’s ein buntes Rahmenprogramm auf dem Gelände des Hüwegs. Foto: JHE

„Bei der Ausstellung möchten wir zusammen mit den Künstlerinnen weibliche Themen in den Vordergrund stellen, die in Politik und Gesellschaft nicht so präsent sind, um damit zu zeigen: ,Hey, diese Dinge beschäftigen uns!‘“, erklärt Tina Bibra vom Hüweg Essen. Die Endometriose beispielsweise – eine der häufigsten Unterleibserkrankungen bei Frauen – wird mitunter bis heute belächelt und kleingeredet, dabei ist sie mit starken Schmerzen verbunden, bedeutet nicht selten verminderte Fruchtbarkeit und kann auch zu psychischen Belastungen führen. In den Werken machen die Künstlerinnen ihre Erfahrungen sichtbar, präsentieren ihre Perspektiven.

Action-Painting, Open-Stage und Poetry
Der Tag startet um 16 Uhr mit einer Eröffnung und einer Führung durch die Ausstellung. Ab 17.30 Uhr trägt Randi Rae Poetry auf der Bühne des Hüwegs vor. An gleicher Stelle steigt 18.30 Uhr ein Live-Konzert von „Two can Do“. Schöne Überraschungen gibt’s für die Besucher*innen um 19.30 Uhr bei der Tombola zu gewinnen. Ab 20 Uhr ist dann Open-Stage und -Session, so dass Musiker*innen die Chance haben, das Publikum mit ihren Songs zu begeistern.
Selbst kreativ werden die Besucher*innen beim Action-Painting. Außerdem gibt’s die Möglichkeit, sich von einer der Künstlerinnen im gleichen Setting wie auf den Ausstellungs-Fotografien porträtieren zu lassen. Für den kleinen Hunger fährt das Hüweg-Team eine Grillstation auf.

Sichtweisen weiblicher Perspektiven: Bei „EmpowArt“ nehmen neun Künstlerinnen Themen wie Angsträume, Bodyshaming und Endometriose in den Fokus. Foto: privat

Abwechslungsreicher Nachmittag: Zur Ausstellung gibt’s ein buntes Rahmenprogramm auf dem Gelände des Hüwegs. Foto: JHE

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