Ausgezeichnet: JBH als Trophäengestalter

Oberbürgermeister Thomas Kufen, Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE Deutschland AG, und Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand Umwelt und Bauen der Stadt Essen, übergaben am Freitag den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Essener RWE-Klimaschutzpreis 2015 an fünf herausragende Beispiele für Bürgerengagement im Bereich des Klimaschutzes in unserer Stadt. Die Siegerpokale waren erneut von jugendlichen Tischlern und Malern der Jugendberufshilfe selbst gefertigte Vogelhäuschen.

Oberbürgermeister Thomas Kufen, Umweltdezernentin Simone Raskob und Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE Deutschland AG, übergaben den RWE-Klimaschutzpreis Essen 2015 an fünf lokale Gewinner.

Die Pokale waren erneut von jugendlichen Tischlern und Malern der Jugendberufshilfe Essen selbst gefertigte Vogelhäuschen. Fotos: RWE Deutschland AG

"Die Welt blickt derzeit nach Paris zur UN-Klimakonferenz. Dass Klimaschutz jedoch direkt vor unserer Haustür beginnt und auch funktioniert, haben heute gleich drei Essener Schulen eindrucksvoll bewiesen. Darüber freue ich mich sehr. Wir brauchen Vorbilder, an denen sich andere orientieren können", betonte Oberbürgermeister Thomas Kufen bei der Ehrung der Preisträger in den Räumen der RWE Deutschland AG.

Im Rahmen der feierlichen Preisübergabe wurden folgende Beiträge vorgestellt und gewürdigt:
    •    Das fortgesetzte Engagement der Berliner Grundschule in Essen-Frohnhausen, das durch die Vermittlung eines ressourcenschonenden Umgangs mit Müll, Energie und Wasser einen wichtigen Beitrag zur Integration und Inklusion im bevölkerungsreichsten Stadtteil leistet. Durch die möglichst frühe Förderung werden die Kinder aus 34 Nationen Multiplikatoren für eine Klimakultur in den Familien und somit im Stadtteil.
    •    Das pädagogische Projekt "Umweltschutz - Was kann ich dafür tun?" der Schmachtenberg-Grundschule in Kettwig, bei dem sich im Frühjahr sechs- bis zehnjährige Schülerinnen und Schüler zwei Unterrichtswochen lang in Form eines innovativen "Open-Space-Formates" den Zukunftsfragen rund um den Klimawandel widmeten.
    •    Das Projekt "Upcycling. Mach mit, wirf nicht weg" der Jahrgangsstufe fünf der städtischen Realschule Essen-Überruhr, das fächerübergreifend den Umgang mit der Wegwerfgesellschaft in den Mittelpunkt stellte und in den Herbstferien einen mehrtägigen Workshop "Alte Kleidung und neue Verwendung" durchgeführt hat. Die Realschule Essen-Überruhr hat sich bereits im letzten Jahr am Essener Klimaschutzpreis beteiligt und einen Auszeichnung in der Kategorie "Mobilität" gewonnen.
    •    "Die Klimaschutzzentrale an der Ruhr" der Energiefabrik Essen als gelungenes Beispiel für die Kombination von Know-how und Engagement im Bereich Energieeffizienz und Gebäudemodernisierung.
    •    Das Engagement für mehr klimaschonende Mobilität der Verkehrswacht Essen, das seit vielen Jahren die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern auf Essens Straßen fördert und so zusätzliche Personengruppen für den Radverkehr im gesamtstädtischen Mix erschließt.

"Der Essener Klimaschutzpreis ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer neuen Klimakultur in Kommune, Betrieb und Zuhause. Die gelebte Klimaverantwortung in unserer Stadt war ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei unserer Bewerbung um den Titel 'Grüne Hauptstadt Europas 2017'. Die heute ausgezeichneten Projekte zeigen erneut, dass Essen mit seiner engagierten Stadtgesellschaft gute Voraussetzungen hat, die Energiewende vor Ort zu meistern", erklärt die Essener Beigeordnete für Umwelt und Bauen, Simone Raskob, in ihrer Laudatio.

Oberbürgermeister Thomas Kufen, Umweltdezernentin Simone Raskob und Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE Deutschland AG, übergaben den RWE-Klimaschutzpreis Essen 2015 an fünf lokale Gewinner.

Die Pokale waren erneut von jugendlichen Tischlern und Malern der Jugendberufshilfe Essen selbst gefertigte Vogelhäuschen. Fotos: RWE Deutschland AG

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