Erfolgreiches Resümee:
Ausbildungsprogramm BAsA

Im Jahr 2006 legte das JobCenter Essen das einmalige Ausbildungsprogramm BAsA auf. BAsA steht für Betriebliche Ausbildung statt Arbeitslosengeld II. Bei der Konzipierung dieses Programms wurde das jahrelang und erfolgreich von der Jugendhilfe Essen gGmbH durchgeführte Programm BAsS (Betriebliche Ausbildung statt Sozialhilfe) zum Vorbild genommen und mit den Vorgaben des SGB II abgestimmt. Auch in diesem Sommer wurden wieder 38 erfolgreiche Prüflinge beglückwünscht. Doch im nächsten Jahr läuft das Ausbildungsprogramm aus.

Erfolgreiches Modell: Ausbildung in Betrieben …

… Begleitung und Unterstützung durch die JHE

Freude über die gute BAsA-Absolventenqute:
Elke Ihln-Budde (mi.) und
Geschäftführer Jochen Drewitz (re.)

In Zeiten eines latenten Ausbildungsnotstandes sollte dieses Programm zusätzliche Ausbildungsplätze fördern. Dabei wurden die beteiligten Betriebe durch das JobCenter Essen mit einem pauschalisierten Betrag finanziell unterstützt.Die Jugendhilfe Essen gGmbH wurde beauftragt, das Programm vorzubereiten und die beteiligten jugendlichen Arbeitlosengeld II-Bezieher und Ausbildungsbetriebe zusammen zu führen. Weitere und wesentliche Aufgabe bestand in der Begleitung der Auszubildenden während der gesamten Ausbildungszeit.

Für die durchführende Fachstelle BBI der JHE definierten sich die Aufgaben folgendermaßen:

• Akquisition von interessierten und geeigneten Betrieben und die Zusammenführung der Jugendlichen mit den Betrieben durch ein adäquates Bewerbungsverfahren.
• Einstiegshilfen durch Unterstützung und Hilfestellung bei der Absicherung der finanziellen Situation (Beantragungen von Überbrückungen, Hilfestellung bei BAB-Anträgen), Kontakte zu den Kammern und im Bedarfsfalle zu den Berufsschulen.
• Begleitung während der Ausbildung durch sozialpädagogische Angebote, Krisenintervention und durch das Angebot eines bedarfsgerechten Stützunterrichtes.

Regelmäßige Kontakte zu den Auszubildenden und den Betrieben reflektierten den Ausbildungsverlauf und die individuelle Entwicklung der Auszubildenden. Im Jahr 2006 konnten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Fachstelle BBI 83 zusätzliche Ausbildungsplätze akquirieren, in 2007 realisierte sie weitere 85 Ausbildungsplätze. Auf unserem diesjährigen Sommerfest wurden die Jugendlichen, die gerade im Sommer 2010 ihre Abschlussprüfung gemacht haben verabschiedet und zu ihrem Erfolg beglückwünscht. Dies wollen wir zum Anlass nehmen, die positiven Ergebnisse insgesamt zu veröffentlichen und zu würdigen – auch wenn noch 23 Auszubildende ihren Abschluss erst Ende 2010 oder im Jahr 2011 machen.

Betrachtet man die Zielgruppe, die aus Jugendlichen besteht, die aufgrund von schulischen, sozialen und anderen individuellen Umständen bisher keinen Ausbildungsplatz finden konnten, so ist das Ergebnis dieses Sonderprogramms ein herausragendes:

Seit Beginn des Programms bis zum heutigen Tag haben insgesamt 83 Auszubildende (57 Prozent) die Prüfung bestanden. Davon wurden 42 Jugendliche (51 Prozent) von ihrem Ausbildungsbetrieb unmittelbar weiter beschäftigt. 7 Jugendliche führen die Ausbildung ohne die Unterstützung der Fachstelle BBI in einem anderen Betrieb fort.

Die Jugendlichen, die den Abschluss jetzt nicht geschafft haben, werden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der JHE weiterhin bis zur nächsten Prüfungsmöglichkeit intensiv begleiten.
Die Jugendhilfe Essen gGmbH bedauert sehr, dass dieses erfolgreiche Ausbildungsprogramm durch eine Neubewertung der Richtlinien durch die Bundesanstalt für Arbeit ab 2008 nicht mehr weiter gefördert wurde.

Allen Jugendlichen, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, wünschen wir alles Gute für ihren weiteren beruflichen und privaten Werdegang!

Erfolgreiches Modell: Ausbildung in Betrieben …

… Begleitung und Unterstützung durch die JHE

Freude über die gute BAsA-Absolventenqute:
Elke Ihln-Budde (mi.) und
Geschäftführer Jochen Drewitz (re.)

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