Thomas Wittke, Geschäftsführer von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen, betont die große Bedeutung des Offenen Ganztags: „Gerade zu Corona-Zeiten war es enorm wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler in unseren Notgruppen und in der Ferien-Betreuung aufgefangen wurden und Kontakt zu anderen Kindern haben konnten. Jetzt freuen wir uns, mit dem Schulbeginn wieder ein abwechslungsreiches Angebot für die Kids realisieren zu können und wünschen den Erzieherinnen und Erziehern einen guten Start!“
Damit der möglichst reibungslos abläuft, waren die Erzieher*innen zunächst für ein Einführungsseminar am OGS-Standort in der Schnabelstraße 9. Nach einer kurzen Begrüßung gab’s grundlegende Infos zur inzwischen beinahe 1.000 Mitarbeitenden starken Stadttochter JHE, wie unter anderem Ansprechpartner*innen, Dienstpläne oder Urlaubsplanung. Zusätzlich erhielten die Erzieher*innen ein in Kooperation mit der Stadt Essen eigens entwickeltes Handbuch. Darin finden sie Informationen zu z. B. der Gestaltung der Bildungs- und Freizeitangebote, der Zusammenarbeit mit den Schulen oder der Ausstattung der Gruppenräume. Im Anschluss ging’s für die Pädagog*innen an ihre Schulen. Am 1. September begrüßt die Jugendhilfe noch weitere Erzieher*innen.
PIA: mit viel Praxiserfahrung in den Erzieher*innen-Job
Zudem kann die JHE am Freitag fünf neue Teilnehmende der auf drei Jahre angelegten Praxisintegrierten Erzieher*innen-Ausbildung (PIA) willkommen heißen. Die PIAs haben Mittwoch und Donnerstag zunächst zwei Einführungstage beim Kooperationspartner Berufskolleg im Bildungspark (BiB). Auf dem Infotreffen in der Schnabelstraße wird dann ebenfalls das neue Handbuch für Erzieher*innen vorgestellt, offene Fragen geklärt und der erste Arbeitsauftrag umgesetzt: Sie erstellen einen Steckbrief, um sich Eltern, Kindern und allen weiteren Beteiligten vorzustellen.
Die Einsatzorte der PIAs sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. In den ersten anderthalb Jahren werden sie immer zwei Tage an den Schul-Standorten sein; ab Februar 2023 kommt ein dritter hinzu. In den nächsten Jahren haben die angehenden Erzieher*innen außerdem immer wieder Treffen mit der OGS-Fachberatung. Diese dienen zum Austausch sowie zur Informationen über wichtigen Themen, denn der enge Kontakt ist essenziell, um die jungen Menschen bestmöglich begleiten zu können. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung sind die jungen Menschen staatlich anerkannte Erzieher*innen mit großer praktischer Erfahrung, da sie bereits drei Jahre lang in den Einrichtungen tätig waren.
Herzlich willkommen! JHE begrüßt neue OGS-Erzieher*innen


