innogy Klimaschutzpreis: Auszeichnung für Jugendfarm

"Mitmachen und das Klima schützen" – unter diesem Motto hatten innogy und die Stadt Essen im Mai zur Teilnahme am innogy Klimaschutzpreis 2019 aufgerufen. Am 7. November wurde in den Räumen der Essener innogy SE der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Preis vergeben. Oberbürgermeister Thomas Kufen, Dr. Stefan Küppers, Geschäftsführer der Westnetz GmbH, und Umwelt-Dezernentin Simone Raskob verliehen die Auszeichnung an drei Vorbilder für gelebte Klimaverantwortung in Essen. Auch die Jugendfarm der Jugendhilfe Essen war unter den Preisträgern.

Verleihung des innogy Klimaschutzpreises 2019. Foto: Elke Brochhagen, Stadt Essen

Erfolgreicher Ausflug in die 27. Etage: Arndt Wrona, Jacqueline Stahl und Michael Schmerler nahmen den Preis für die Jugendfarm entgegen. Foto: Capitain

"Internationale Zusammenarbeit und globales Handeln sind Voraussetzungen zur Eindämmung des Klimawandels. Gestaltet wird diese Transformation jedoch von den Menschen hier in Essen und durch unser tägliches Verhalten. Der innogy Klimaschutzpreis ist bereits gelebte Tradition in unserer Stadt und gibt uns neben der Wertschätzung des Engagements auch die Gelegenheit, durch Vorbilder zu lernen und darüber zu sprechen", betonte Oberbürgermeister Thomas Kufen bei der Ehrung der Preisträger.
"Der Essener Klimaschutzpreis ist immer ein guter Anlass, über Klimagerechtigkeit und den nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen nachzudenken sowie Ansporn, gute Ideen im Alltag auszuprobieren. Wie echte Alltagsvorbilder in unserer Stadt aussehen, das zeigen die heutigen Preisträger des Klimaschutzpreises auf vielfältige Weise", ergänzte Simone Raskob.

Dritter Preis: Auf der Jugendfarm Arten- und Umweltschutz lernen
Jacqueline Stahl, Michael Schmerler und Bereichsleiter Arndt Wrona nahmen 1.000 Euro für die Jugendfarm entgegen und stellten die Arbeit auf der Farm und neue Projektideen vor. Zur Entwicklung von Verantwortungsgefühl und Wertschätzung gegenüber unseren natürlichen Lebensgrundlagen sind kleine und große Besucher eingeladen, die Zusammenhänge zwischen den im Bauerngarten angebauten Obst- und Gemüsesorten sowie den dafür erforderlichen, Regenwürmern, Pferdemist, Humus, Insekten und Vögeln zu erforschen und über 80 Tiere hautnah zu erleben. In Zusammenarbeit mit den Essener Schulen werden seit Jahren ökologische Abläufe ergänzend aufgegriffen und natürliche Kreisläufe erlebbar gemacht. In Zukunft soll für den Biogarten ein neues Bewässerungssystem, welches sich aus Regenwasser speist, installiert werden.

Zweiter Preis: Alt und Jung – ab ins Beet
Der VKJ durfte sich über den zweiten Preis und 1.500 Euro freuen. In der Kita Brunnenstraße des Vereins erfahren Kinder, dass Pommes nicht am Baum wachsen. In Zeiten hochgradig verarbeiteter Lebensmittel und virtueller Computerwelten macht ein richtiger Garten die ursprünglichen Zusammenhänge der Natur erlebbar: Obst und Gemüse wächst nicht eingeschweißt im Supermarkt und Fischstäbchen leben nicht in der Ruhr. Dieser Ansatz des VKJ hat System: Zwölf Monate durchlaufen die kleinen Erlebnisgärtner in Gruppen von jeweils fünf Kindern das Gartenprojekt. Durch die Einbindung der Bewohner des Seniorenzentrums Marienheim in Überruhr, in dem der VKJ seit 2014 ebenfalls einen Erlebnisgarten betreibt, arbeiten Jung und Alt zusammen.

Erster Preis: mit Klimaschutz Chancen verbessern
Der mit 2.500 Euro dotierte erste Preis ging an den in Essen-Horst gelegenen Klosterberghof. Er wird bereits seit 1992 aus Überzeugung nach strengen Bioland-Kriterien bewirtschaftet. Als Betrieb der Franz Sales Werkstätten für Menschen mit Behinderungen produziert der im Landschaftsschutzgebiet gelegene Biobauernhof frische Eier, Gemüse sowie Kräuter und verkauft diese im eigenen Hofladen: Ein Konzept das bei Kunden und Besuchern gut ankommt. Das Engagement erstreckt sich dabei sowohl auf die artgerechte Haltung, den biologischen Anbau und die ethisch korrekte Tierhaltung, als auch auf modernste Energieversorgung.

Zur Jugendfarm Altenessen

 

 

Verleihung des innogy Klimaschutzpreises 2019. Foto: Elke Brochhagen, Stadt Essen

Erfolgreicher Ausflug in die 27. Etage: Arndt Wrona, Jacqueline Stahl und Michael Schmerler nahmen den Preis für die Jugendfarm entgegen. Foto: Capitain

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