Dazu werden beispielsweise sukzessive betriebliche Integrations- und Präventionsmaßnahmen installiert, nach und nach kommunikative und digitale Barrieren reduziert oder die Nutzung technischer Möglichkeiten zur Arbeitserleichterung angestrebt. Zusätzlich trifft sich regelmäßig ein Inklusionsteam, es wird mit inklusion@jh-essen.de eine eigene Mail-Adresse eingerichtet und mit Anke Klein haben jhe und jbh seit dem Frühjahr eine neue Inklusionsbeauftragte.
An vielen Stellen konnten Jugendhilfe und Jugendberufshilfe schon Barrieren entfernen oder minimieren. So gibt’s beispielsweise am Standort an der Max-Keith-Straße 66 bereits einen ebenerdigen Zugang von der Straße bis in die beiden Aufzüge, ein behindertengerechtes WC, Piktogramme zur Wegeführung in die Kinder- und Jugendbibliothek mit Schwerpunkt Vielfalt und Inklusion sowie einen Treppenlift für die Veranstaltungshalle. Außerdem führt die Internetseite www.jh-essen.de eine Barrierefreiheitserklärung und hat z. B. kontrastreiche Darstellung und einen Schalter für leichte Sprache.
Anke Klein ist neue Inklusionsbeauftragte
Auf der Agenda hat diese Themen seit dem Frühjahr Anke Klein in ihrer neuen Funktion als Inklusionsbeauftragte. Die gelernte Diplom-Sozialpädagogin kommt aus der Eingliederungshilfe und hat jahrzehntelang mit Menschen mit Behinderung gearbeitet, allein 20 Jahre davon im Bereich des Wohnens für behinderte Menschen. Neben der notwendigen Erfahrung und Fachkenntnis kennt Anke Klein die Strukturen von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe, denn die neue Inklusionsbeauftragte war zuvor schon als Bereichs- und Fachbereichsleitung in der jbh tätig.
Als Stabstelle Inklusion und Pädagogik und Inklusionsbeauftragte hat sie eine Reihe verschiedener Aufgaben: Sie ist unter anderem Ansprechpartnerin für alle Anliegen von Schwerbehinderten und Gleichgestellten, unterstützt bei Bürokratie und Antragsstellung und berät Geschäftsführung und Geschäftsleitung bezüglich Fördermöglichkeiten. Dann sollen auch Führungskräfte geschult werden, damit diese noch mehr für den Umgang mit und Themen von Menschen mit Schwerbehinderung sensibilisiert sind. Dazu gab’s bereits einen ersten Aufschlag mit einem „Parcours für neue Perspektiven“, der durch sieben Mitmach-Stationen Gelegenheit gab, zu erfahren, welchen Herausforderungen Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen und Behinderungen im Alltag begegnen.
Die Inklusionsvereinbarung ist dabei ein dynamisches Dokument, das jedes Jahr angepasst werden soll. Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen haben zudem die Charta der Vielfalt unterzeichnet.
jhe und jbh haben Inklusionsvereinbarung unterzeichnet!
Barrieren im Arbeitsalltag reduzieren (v.l.n.r.): Anke Klein, Inklusionsbeauftragte von jhe und jbh, Varinja Kunitzky, Stellvertretende Schwerbehindertenvertretung von jhe und jbh, Regina Pfränger, Betriebsratsvorsitzende jhe und jbh, Kim Rehbehn, Stellvertretende Betriebsratsvorsitzende jhe und jbh, Annette Tischler, Pädagogische Leitung jhe und jbh, und Thomas Wittke, Geschäftsführer jhe und jbh, haben gemeinsam die Inklusionsvereinbarung unterzeichnet. Foto: Cerny/jhe
Barrieren im Arbeitsalltag reduzieren (v.l.n.r.): Anke Klein, Inklusionsbeauftragte von jhe und jbh, Varinja Kunitzky, Stellvertretende Schwerbehindertenvertretung von jhe und jbh, Regina Pfränger, Betriebsratsvorsitzende jhe und jbh, Kim Rehbehn, Stellvertretende Betriebsratsvorsitzende jhe und jbh, Annette Tischler, Pädagogische Leitung jhe und jbh, und Thomas Wittke, Geschäftsführer jhe und jbh, haben gemeinsam die Inklusionsvereinbarung unterzeichnet. Foto: Cerny/jhe

