Jugendberufshilfe kocht für Wohnungslose

Durch die Corona-Krise ist die Not von Menschen ohne Obdach noch größer geworden. Deshalb hat die Jugendberufshilfe Essen (JBH) in dieser Woche an zwei Terminen in der hauseigenen Ausbildungsküche der Kantine „Prinz Ludwig“ für Wohnungslose gekocht: Am Mittwoch gingen die Gerichte zur Suppenküche des Caritasverbands Essen, am Dienstag fuhr die JBH für die Aktion „Warm durch die Nacht“ der Initiative „Essen packt an!“ auf.

Ehrenamtlerin Astrid Fülling (li.) von „Essen packt an!“ und Jugendhilfe-Geschäftsführer Thomas Wittke (mitte) freuen sich über den gehaltvollen Eintopf von Küchenchef Michael Knorr (re.). Fotos: Capitain/JBH

Auch die Suppenküche des Caritasverbands im Diakoniezentrum Mitte wurde von Thomas Wittke und der Jugendberufshilfe mit Essen beliefert.

Genau auf den Punkt kochte Michael Knorr, Jugendberufshilfe-Anleiter im Bereich Küche, die Gerichte mit seinen Teilnehmenden, so dass Ehrenamtlerin Astrid Fülling von „Essen packt an!“ die Speisen um 17 Uhr an der Bergerhauser Schürmannstraße 7 abholen und nur 30 Minuten später am Hirschlandplatz und an der Marktkirche an die Bedürftigen verteilen konnte. Jeden Dienstag und Samstag geben die Ehrenamtlichen mit dem Suppenfahrrad Speisen für bis zu 100 Wohnungslose heraus.

Caritas-Suppenküche: Knorr kocht für Knorr
Einen Tag später stattete die Jugendberufshilfe der Suppenküche des Caritasverbands im Diakoniezentrum Mitte in der Lindenallee einen Besuch ab. Normalerweise gibt es hier 45 Sitzplätze für Wohnungslose, derzeit werden die Speisen allerdings „to go“ durch ein Fenster gereicht. JBH-Anleiter Knorr und die Jugendlichen hatten diesmal herzhaftes Rindergulasch mit Nudeln und Gurkensalat zum Mittagessen gezaubert. Namensvetter Stephan Knorr, Koordinator der Suppenküche, nahm die knapp 50 Portionen dankend in Empfang.

Thomas Wittke, Geschäftsführer von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen, beteiligte sich an beiden Aktionen: „Die Corona-Pandemie ist für uns alle eine große Herausforderung, doch manche Menschen trifft die Krise besonders hart. In dieser schwierigen Zeit wollten wir für die Stadtgesellschaft aktiv werden und haben überlegt, wo die Unterstützung am meisten gebraucht wird. Außerdem ist es für die Teilnehmenden aus unserer Ausbildungsküche ein wichtiges Feedback, dass sie mit ihrer Arbeit einen Beitrag für das Allgemeinwohl leisten können.“

Ehrenamtlerin Astrid Fülling (li.) von „Essen packt an!“ und Jugendhilfe-Geschäftsführer Thomas Wittke (mitte) freuen sich über den gehaltvollen Eintopf von Küchenchef Michael Knorr (re.). Fotos: Capitain/JBH

Auch die Suppenküche des Caritasverbands im Diakoniezentrum Mitte wurde von Thomas Wittke und der Jugendberufshilfe mit Essen beliefert.

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