Die Idee: „Einfach ein entspanntes Wochenende ohne soziale Netzwerke, ohne Zeitdruck verbringen“, erklärt Vanessa Burneleit, 1. Vorsitzende der Naturschutzjugend (Naju). „Die Kinder lernen, was man ohne diese Hilfsmittel machen kann und dass viele Dinge ihre Zeit brauchen.“ Stattdessen übernachteten sie im Stroh, gingen auf abenteuerliche Nachwanderung und aufregende Kräuterexkursion. Doch auch die Pflicht rief: So mussten sie die Tiere versorgen und füttern und beim Kochen mitmachen. Samstag gab es beispielweise Kartoffelsuppe mit Gewürzen aus dem farmeigenen Garten.
Gleichzeitig schweißten die gemeinsamen Abenteuer auf der Farm zusammen: Nur in der Gruppe durften die Kinder und Jugendlichen ein abgestecktes Areal erkunden, manche mussten dabei zunächst ihre Ängste überwinden, erzählt Burneleit: „Ein Mädchen hat sich die Zeit genommen, eine Stunde lang nur die Pferde zu beobachten.“ Zusätzlich war das Wochenende für die Kinder die optimale Gelegenheit, ihre Zeit einmal selbst zu gestalten: „Wir hatten eigentlich sehr viel geplant, aber haben dann gemacht, was den Kindern gefällt“, verrät Sozialpädagogin Jennifer Redmann von der Jugendhilfe Essen.
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