NoGo!: JHE mit neuem Kinder- und Jugendschutzprogramm

Mit „NoGo!“ hat die Jugendhilfe Essen (JHE) ein neues Programm für den Kinder- und Jugendschutz sowohl in der JHE als auch in der Jugendberufshilfe Essen (JBH) entwickelt. Dabei steht das „No“ für Verhalten gegenüber Kindern und jungen Erwachsenen, das unter keinen Umständen toleriert werden kann. Das „Go“ hingegen untermauert das positive Menschenbild und den respektvollen Umgang mit Kindern und Jugendlichen, welche die tägliche Arbeit in Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen prägen.

Das Wohl junger Menschen im Blick: Oberbürgermeister Thomas Kufen, Schirmherr der Initiative (mitte), Thomas Wittke (li.), Geschäftsführer von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen, und Stephanie Chlebik, Kinder- und Jugendschutzbeauftragte von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen, engagieren sich für den Kinder- und Jugendschutz. Foto: Captain/JHE

In dem Konzept sind die Abläufe noch deutlicher geklärt, so dass die Mitarbeitenden in jeder Situation sofort wissen, wie zu handeln ist – im Sinne und zum Schutz des Essener Nachwuchses. „Das Thema Kinder- und Jugendschutz ist mir unglaublich wichtig und muss immer aktuell bleiben“, betont Thomas Wittke, Geschäftsführer von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen, „wir müssen Kindern und Jugendlichen eine angst- und gewaltfreie Entwicklung ermöglichen und uns für ihre Rechte und Bedürfnisse stark machen. Das kann nur funktionieren, wenn der Kinder- und Jugendschutz fester Bestandteil der Unternehmenskultur ist und von uns allen in der täglichen Praxis gelebt wird.“
Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, hat die Schirmherrschaft für das Programm übernommen: „Ich freue mich sehr, dass die Jugendhilfe Essen als unsere Stadttochter hier einen starken inhaltlichen Schwerpunkt setzt, Diversität lebt und Kinder und Jugendliche aktiv beteiligt. Kinder- und Jugendschutz ist die Basis für eine gute, kreative und wertschätzende Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.“

Kinder- und Jugendschutz als gelebter Prozess
Grundlage der Initiative ist die gleichnamige „NoGo!“-Broschüre, die den Mitarbeitenden – auch in Schulungen – als informativer Leitfaden zum Thema dient: So werden beispielsweise gesetzliche Grundlagen erläutert, Warnsignale einer möglichen Kindeswohlgefährdung aufgeführt oder das Vorgehen im Ernstfall erklärt. Zugleich ist das Kinder- und Jugendschutzprogramm ein lebendiger Prozess. JHE- und JBH-Mitarbeitende können jederzeit Rückmeldung geben, welche Maßnahmen sich in der Praxis besonders gut bewähren.
Ergänzt wird die Broschüre durch regelmäßige Fortbildungen für alle Mitarbeitenden. „Die Schulung greift die theoretischen Grundlagen der Broschüre auf und gibt den Mitarbeitenden die Möglichkeit, die Inhalte von ,NoGo!‘ in ihre tägliche Praxis einzubinden“, erklärt Stephanie Chlebik, neue Kinder- und Jugendschutzbeauftragte von JHE und JBH. Leicht verständliche Aushänge für Einrichtungen und Standorte sowie die Notfallkarte für Kinder und Jugendliche sind außerdem Teil des definierten Ablaufs. Auf der Notfallkarte notieren die jungen Menschen eine von ihnen ausgewählte Vertrauensperson, an die sie sich immer wenden können.

Hier gibt es die „NoGo!“-Broschüre zum Download.

Das Wohl junger Menschen im Blick: Oberbürgermeister Thomas Kufen, Schirmherr der Initiative (mitte), Thomas Wittke (li.), Geschäftsführer von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen, und Stephanie Chlebik, Kinder- und Jugendschutzbeauftragte von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen, engagieren sich für den Kinder- und Jugendschutz. Foto: Captain/JHE

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