NOGO-Work: zum Schutz der Mitarbeiter*innen!

Mit „NOGO-Work“ haben Jugendhilfe (JHE) und Jugendberufshilfe Essen (JBH) eine neue Initiative zum Schutz der Belegschaft entwickelt: Alle Mitarbeitenden können sich bei jeglichen Anliegen am Arbeitsplatz – beispielsweise Grenzüberschreitung, Mobbing, Diskriminierung oder (sexuelle) Belästigung – an vier Vertrauenspersonen wenden. Die Kolleginnen aus allen Bereichen von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe haben immer ein offenes Ohr, beraten und unterstützen und sind bei Bedarf ein Bindeglied zwischen Mitarbeitenden und Arbeitgeber.

Ansprechpartnerinnen aus allen Bereichen (vorne, v.l.n.r.): Die Vertrauenspersonen Nicole Böker, Jacqueline Stahl, Varinja Kunitzky und Martyna Sawicka sowie Thomas Wittke (hinten links), Geschäftsführer von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen, und Stephanie Chlebik (hinten rechts), Stabstelle Geschäftsführung JHE und JBH, setzen sich für den Schutz der Mitarbeitenden ein. Foto: Müller/JHE

Grenzüberschreitendes oder übergriffiges Verhalten am Arbeitsplatz kann unabhängig vom Bereich und der beruflichen Position stattfinden. Betroffene sind in solchen Situationen oft irritiert und unsicher, ob sie ihrem eigenen Gefühl und ihrer Wahrnehmung trauen können und wie das Erlebte einzuordnen ist. Ganz klar ist aber: „Es gibt keine Rechtfertigung für grenzüberschreitendes, diskriminierendes und belästigendes Verhalten“, sind sich die vier neuen Vertrauenspersonen Nicole Böker, Varinja Kunitzky, Martyna Sawicka und Jacqueline Stahl einig, „die Kolleg*innen sollen ihr Gefühl ernst nehmen und den Mut haben, Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Die Schuld liegt nicht bei ihnen, sondern immer bei dem/der Täter*in.“

Gespräche sind vertraulich und wertfrei
Wer sich am Arbeitsplatz diskriminiert, gemobbt oder belästigt fühlt, kann sich deshalb nun jederzeit telefonisch oder per Mail bei den Vertrauenspersonen melden. Die Kolleg*innen kommen aus allen Bereichen der Jugendhilfe und Jugendberufshilfe, um ein möglichst breites Spektrum abzudecken, und agieren unabhängig von der Geschäftsführung.
Generell sollen Hemmungen, Kontakt aufzunehmen, abgebaut werden. Gespräche können anonym oder offen geführt werden, die Mitarbeitenden entscheiden. In jedem Fall ist die Kommunikation absolut vertraulich und wertfrei. Zudem ist der Kontakt vollkommen unverbindlich und muss keine weiteren Schritte nach sich ziehen, wenn die Mitarbeitenden sich nicht dafür entscheiden. Die individuellen Grenzen werden ernst genommen und eingehalten. Alles wichtige Signale für die Mitarbeitenden, dass sie sich immer an die vier Vertrauenspersonen wenden können.

Thomas Wittke, Geschäftsführer von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen, betont die Bedeutung der Initiative: „Mit unserem Konzept ,NOGO‘ haben wir schon den gelebten Kinder- und Jugendschutz in JHE und JBH fest verankert und klare Wege für die Kolleg*innen aufgezeigt. NOGO-Work ist ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer Philosophie, denn wir möchten, dass die Mitarbeitenden zu jeder Zeit ein sicheres Arbeitsumfeld haben – frei von jeglicher Art von Belästigung.“

Weitere Informationen zum Thema stehen als Aushänge, Flyer sowie im internen Bereich der JHE-Internetseite zur Verfügung.

Ansprechpartnerinnen aus allen Bereichen (vorne, v.l.n.r.): Die Vertrauenspersonen Nicole Böker, Jacqueline Stahl, Varinja Kunitzky und Martyna Sawicka sowie Thomas Wittke (hinten links), Geschäftsführer von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen, und Stephanie Chlebik (hinten rechts), Stabstelle Geschäftsführung JHE und JBH, setzen sich für den Schutz der Mitarbeitenden ein. Foto: Müller/JHE

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