OB Kufen: „Jugendfarm ein besonderer Ort!“

Am Mittwochnachmittag, 14. April, feierte die Jugendhilfe Essen (JHE) die Fertigstellung des weitläufigen Spielbereichs für Outdoor-Aktivitäten auf der Jugendfarm Essen. Nach dem Scheunenbrand im Jahr 2018 wurde das Areal mit Eigenmitteln sowie durch Unterstützung zahlreicher großzügiger Spender komplett neu gedacht und hergerichtet. Die vielen Angebote für Kinder und Jugendliche, wie Tierpädagogik und Ferien-Freizeiten, konnten auch während des Umbaus weiter realisiert werden.

Große Fortschritte auf der Jugendfarm Essen (v.l.n.r.): Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, Gilbert Goller, Controller der Jugendhilfe Essen, Muchtar Al Ghusain, Geschäftsbereichsvorstand Jugend, Bildung und Kultur, Thomas Wittke, Geschäftsführer von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen, Architekt Peter Probst, und Regina Hallman, Aufsichtsratsvorsitzende von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen, weihten zum Saisonstart den neuen Außenspielbereich ein. Fotos: JHE

Neue pädagogische Möglichkeiten: Neben einer Feuerstelle gibt es nun eine Zisterne für sommerliche Wasserspiele und den Bauerngarten der Farm.

Endlich fertig: Das Team der Farm ist mit dem Ergebnis der Umbauten zufrieden.

„Die Jugendfarm ist ein ganz besonderer Ort. Als es gebrannt hat, bin ich direkt aus dem Rathaus nach Altenessen gefahren. Vor Ort haben wir weinende Kinder mit ihren Eltern getroffen, deren große Sorge war, ob es den Tieren gut geht“, erinnert sich Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, an den Scheunenbrand am 11. Juni 2018.
Neben ihm waren am Mittwoch Regina Hallman, Aufsichtsratsvorsitzende von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen, Muchtar Al Ghusain, Geschäftsbereichsvorstand Jugend, Bildung und Kultur, sowie weitere Gäste geladen – alles unter Einhaltung der gängigen Corona-Regeln.

Einladender und offener Eingangsbereich
Auf einem Rundgang über das Gelände erläuterte Thomas Wittke, Geschäftsführer von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen, das Konzept hinter der Neugestaltung: „Der Eingangsbereich ist von nun an offener und einladender. Hier haben wir ganz bewusst die kleinen und großen Farmbesucher und das Team der Jugendfarm beteiligt.“
Zunächst wurde die Fläche der ehemaligen Scheune von Schutt befreit, eingeebnet und mit Rollrasen sowie weichem Sand für eine strandige Spielatmosphäre hergerichtet. Abgegrenzt wird das große Gelände durch eine Mauer mit zahlreichen Sitzgelegenheiten, hinter denen sich geräumige Unterstände zum Verweilen und für gemütliche Mahlzeiten befinden. Auf dem Areal selbst ist neben einer urigen Lagerfeuer-Stelle eine unterirdische Zisterne: Sie sammelt Regenwasser über die Dächer der Unterstände, das wiederum über eine Pumpe für sommerliche Wasserspiele und im ökologischen Bauerngarten der Farm genutzt werden kann. Eine zusätzliche Möglichkeit zum entspannten Aufenthalt für die kleinen und großen Besucher bieten Pflanzkästen mit breiten Sitzflächen.

Für Kinder und Familien im Essener Norden
Durch diese baulichen Verbesserungen entstehen neue Chancen für die pädagogische Arbeit: Kinder treffen sich morgens während der Ferienfreizeiten vor Ort und können sich dann für die verschiedenen Aktivitäten auf dem Gelände verteilen. Wenn das Wetter es zulässt, wird in der zukünftigen Outdoor-Küche gekocht und gemeinsam draußen gegessen. Am Lagerfeuer werden Geschichten erzählt und Lieder gesungen. Jugendfarm-Mitarbeiterin Sarah Dammers ist ebenfalls glücklich mit dem Ergebnis: „Es ist schön, dass wir diese neue Fläche mit den vielen Sitzgelegenheiten haben, auf der die Kinder einfach spielen und entspannen können.“
„Wichtig ist und war mir immer die Begegnung von Menschen – inklusiv und integrativ. So haben wir hier für Jung und Alt, für Kinder mit und ohne Behinderungen einen barrierefreies, offenes Zentrum geschaffen“, ist Thomas Wittke mit den Fortschritten auf der Farm zufrieden. „Dies alles ist aber lediglich ein erster Schritt. Es folgen weitere, die den Kindern und Jugendlichen sowie den Familien des Essener Nordens zugutekommen.“

Große Fortschritte auf der Jugendfarm Essen (v.l.n.r.): Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, Gilbert Goller, Controller der Jugendhilfe Essen, Muchtar Al Ghusain, Geschäftsbereichsvorstand Jugend, Bildung und Kultur, Thomas Wittke, Geschäftsführer von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen, Architekt Peter Probst, und Regina Hallman, Aufsichtsratsvorsitzende von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen, weihten zum Saisonstart den neuen Außenspielbereich ein. Fotos: JHE

Neue pädagogische Möglichkeiten: Neben einer Feuerstelle gibt es nun eine Zisterne für sommerliche Wasserspiele und den Bauerngarten der Farm.

Endlich fertig: Das Team der Farm ist mit dem Ergebnis der Umbauten zufrieden.

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