Schulsozialarbeit: endlich mehr Platz!

In der ehemaligen Hausmeister-Wohnung im Berufskolleg Mitte (BKM) in Essen gibt es ab sofort mehr Platz für die Sozialarbeiter an Berufskollegs der Jugendberufshilfe Essen (JBH). Seit Dezember wurde renoviert und letzte Woche die Räume offiziell eröffnet. Nun können in entspannter Atmosphäre Beratungsgespräche mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen geführt werden.

Gemütliche Eröffnung der Betreuungsräume: (v.l.n.r.) JBH-Leiter Thomas Virnich, Martina Cazin, Jonathan Jargon und Dirk Peiszan (alle Sozialarbeiter der JBH), JBH-Bereichsleiterin Andrea Becker, stellvertretender Schulleiter Friedhelm Glunz und Sozialarbeiterin Eva-Marie Deutschewitz

Hier kann man arbeiten: Dirk Peiszan und Jonathan Jargon im neu eingerichteten Büro. Fotos: Gruteser/JHE

Die neuen Büroräume werden die zentrale Anlaufstelle für die zuständigen Sozialarbeiter der Schulsozialarbeit 2.0. Die Renovierungsmaßnahmen wurden von JBH-Auszubildenden in knapp vier Wochen durchgeführt. Sämtliche Möbel und Deko-Artikel wurden gespendet oder nicht mehr genutzt und konnten übernommen werden. JBH-Pädagoge Dirk Peiszan freut sich über die neuen Möglichkeiten: „Nun sind wir endlich an einer Stelle gebündelt, vorher mussten wir uns freie Klassenräume suchen und auf die Belegungspläne achten. Die neue Wohnung bedeutet mehr Freiraum und bessere Gelegenheiten, die Jugendlichen zu beraten.“

Zwei Jahre Leerstand
Nachdem die Wohnung zwei Jahre lang verwaist war, fanden erste Gespräche zwischen der Schulleitung und der Jugendberufshilfe im Herbst letzten Jahres statt. Nach Rücksprache mit der Stadt Essen wurde grünes Licht für den Umbau gegeben. Der stellvertretende Schulleiter Friedhelm Glunz erklärt: „Wir wussten, dass die Räume frei stehen und die Sozialarbeiter Platzprobleme haben. Aus diesem Grund haben wir gerne die Wohnung zur Verfügung gestellt, um eine bessere Kooperation zwischen den Mitarbeitern und unseren Schülern zu gewährleisten.“

Schulhund Thöni
JBH-Bereichsleiterin Andrea Becker lobt die Einrichtung und Zusammenarbeit mit der Schule: „Die Schulsozialarbeit ist ein absolut notwendiges, nicht mehr wegzudenkendes Projekt an den Berufskollegs. Die Kooperation hat sich über Jahre entwickelt und wir würden uns freuen, wenn wir dieses Projekt über 2017 hinaus unterstützen können.“
Damit sich die Schülerinnen und Schüler schneller wohlfühlen und mehr Vertrauen aufbauen, läuft Schulhund Thöni umher. Der wuschelige Vierbeiner ist zutraulich und sorgt mit seiner ruhigen Art für entspannte Atmosphäre.

Text: Marcel Gruteser

Gemütliche Eröffnung der Betreuungsräume: (v.l.n.r.) JBH-Leiter Thomas Virnich, Martina Cazin, Jonathan Jargon und Dirk Peiszan (alle Sozialarbeiter der JBH), JBH-Bereichsleiterin Andrea Becker, stellvertretender Schulleiter Friedhelm Glunz und Sozialarbeiterin Eva-Marie Deutschewitz

Hier kann man arbeiten: Dirk Peiszan und Jonathan Jargon im neu eingerichteten Büro. Fotos: Gruteser/JHE

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