Warnstreik: erneut Einschränkungen bei der Stadtverwaltung

Die Gewerkschaft ver.di hat für kommenden Dienstag, 20. Oktober, erneut Beschäftigte der Stadtverwaltung Essen zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. An dem Streik werden sich voraussichtlich auch Beschäftigte, Auszubildende und Praktikant*innen der Stadt Essen beteiligen, so dass an diesem Tag die Betriebsabläufe in unterschiedlichen Bereichen der Stadtverwaltung beeinträchtigt sein können. Möglich ist, dass beispielsweise das Rathaus Porscheplatz geschlossen bleiben muss. Auch die (Teil-)Schließung weiterer Dienststellen und Ämter ist nicht ausgeschlossen. Bürger*innen wird geraten, aufschiebbare städtische Dienstleistungen möglichst an anderen Tagen in Anspruch zu nehmen.

Die Gewerkschaft ver.di ruft Beschäftigte der Stadtverwaltung am Dienstag erneut zum Warnstreik auf. Foto: Elke Brochhagen/Stadt Essen

Mitarbeitende von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen sind ebenfalls zum Warnstreik aufgerufen. Im Vorfeld lässt sich nicht sagen, ob der Streik wegen fehlenden Personals Auswirkungen auf die Angebote von JHE und JBH hat, z.B. auf die Notbetreuung im Offenen Ganztag oder die stadtweiten Ferien-Angebote der Kinder- und Jugendarbeit. Bitte informieren Sie sich dazu vor Ort. Soweit es uns möglich ist, halten wir sie über den weiteren verlauf auf Stand.

Auswirkungen auf Kitas und Schulen
Die städtischen Kitas werden die betroffenen Eltern so früh wie möglich informieren, ob aufgrund des Warnstreiks und des fehlenden Personals der Kitabetrieb insgesamt eingestellt werden muss oder ob einzelne Gruppen in Kitas geöffnet sind. Die Bildung von Notgruppen in Kitas ist anders als bei vorherigen Streiks coronabedingt nicht möglich, da die Kita-Gruppen nicht durchmischt werden dürfen.

Die von der Stadt angebotene Ferienbetreuung des Offenen Ganztags an Grundschulen kann am Dienstag, 20. Oktober, streikbedingt leider nicht stattfinden. Die Eltern werden schnellstmöglich darüber informiert.

An insgesamt 16 Schulstandorten gibt es während der Herbstferien für Essener Kinder und Jugendliche auch andere Ferienprogramme, die von den Verbänden und nicht-städtischen Trägern veranstaltet werden. Diese werden voraussichtlich ebenfalls nicht stattfinden können. Falls es zu Ausfällen kommt, werden die betroffenen Eltern hierzu rechtzeitig über den jeweiligen Veranstalter informiert.

Weitere betroffene Stellen
Von dem Warnstreik betroffen sind außerdem die Sport- und Bäderbetriebe Essen. Es ist deshalb nicht auszuschließen, dass der Warnstreik unter anderem auch Auswirkungen auf die Öffnungszeiten von Schwimmbädern oder Sportplätzen hat.

Auch die Beschäftigten der Entsorgungsbetriebe Essen GmbH (EBE) und der Ruhrbahn wurden zum Streik aufgerufen.

Die Gewerkschaft ver.di ruft Beschäftigte der Stadtverwaltung am Dienstag erneut zum Warnstreik auf. Foto: Elke Brochhagen/Stadt Essen

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