Junge Menschen zwischen 14 und 26 Jahren haben dabei die Gelegenheit, ihr eigenes Bild mit politischem Anspruch zu schaffen und können Einzelwerke mit dem Fokus Menschenrechte einreichen. In den Workshops setzen die Bildungspartner*innen kreative Methoden ein, damit junge Menschen unübersehbare Statements zu Konsum, Menschenrechten und gesellschaftlichen Themen schaffen. Aktuell laufen Workshops wie „PopArt statt Popcorn: Kritik vs. Konsum“ als Objektkunst-Malerei, „Stop Telling Women to Smile! – Der harte Weg zur Gleichberechtigung“ in zum Beispiel Malerei und Mixmedia-Film sowie „StreetArt: Die Kunst des Protestes“ mit Graffiti, Stencil und Co.
Als Vorbild können beispielsweise Banksy, Barbara Kruger, Ai Weiwei, Kara Walker, Andy Warhol, Shirin Neshat, Faith Ringgold, Tatyana Fazlalizadeh, Tracey Emin, John Heartfield oder Yoko Ono dienen. Ideen für Themen sind unter anderem Konsumkritik, soziale Gerechtigkeit, Gleichheit, Geschlechtergerechtigkeit, Ideologie, Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Rassismus, Identität, Imperialismus oder Totalitarismus.
Ausstellung im März 2026 in der Weststadthalle
Höhepunkt der politischen Kunstaktion ist die Pop-Up-Ausstellung vom 15. bis zum 18. März 2026, auf der die Werke dem großen Publikum präsentiert werden. Die Vernissage mit Live-Musik, Lesungen und Mitmach-Aktionen findet am 15. März statt. Schon am 14. März steigt ein Last-Minute-Workshops mit beispielsweise Comic, Graffiti und Lettering.
Anmeldungen für Gruppenführungen sowie Einzeleinsendungen gehen per E-Mail an bildungspartnerinnen@jh-essen.de. Dort gibt es auch Infos zu den kostenlosen Workshops. Einsendeschluss für die Kunstwerke ist der 15. Januar 2026.
„Nur ein Bild!? Oder doch schon politische Kunst?“

