Kanu macht Schule
Teamwork und Spaß
Teamwork und Spaß sind Markenzeichen von Kanu macht Schule. Fotos: Müller/JHE
Dankesbriefe an das Pädagogen-Duo sind das größte Kompliment.

Im Rahmen des Projekts „Kanu macht Schule“ der Bildungspartner lernen Schulklassen mithilfe des Kanu-Fahrens soziale Verantwortung, gegenseitige Akzeptanz und die Freude am Wassersport. Das Angebot findet in den warmen Monaten auf dem Gelände des SV Steele 11 statt. Inzwischen wird Kanu macht Schule in der Winterzeit durch einen vorbereitenden Kurs abgerundet, in dem das zur Teilnahme notwendige Bronzeabzeichen bereits gemacht werden kann.

Bei Trockenübungen lernen die Schüler die Grundlagen des Kanu-Fahrens. Schon ausgestattet mit Paddel und Schwimmwesten probieren sich die Kinder noch auf dem Grün des Ruhrufers an typischen Bewegungen und Techniken. Hier findet gleich eine Vorsondierung statt: Wer hat schon Erfahrungen oder ist intuitiv gut am Paddel, wer braucht noch etwas Zeit zur Eingewöhnung – so kann die Zusammensetzung der Boote gut abgestimmt werden. Die kinderleichte Kommunikation erfolgt per Handzeichen. Der Daumen nach oben ist Symbol für gute Laune, kippt der Finger, müssen die Pädagogen Heike Hoffmann und Klaus Orfeld eingreifen.

Nachdem an Land Grundsätzliches geklärt wurde, steigen Kinder, Lehrer und Pädagogen direkt in die Boote. Zunächst dürfen die Schüler nur in einem Bereich vor dem Schwimmbad paddeln, um ein Gefühl für die Kanus zu bekommen. Nach einer kurzen Stärkung reist die gesamte Mannschaft die Ruhr hinauf. Durften sich bei den Übungen vorm Schwimmbad noch Freunde in ein Kanu setzen, werden die Gruppen zur Fahrt auf der Ruhr gemischt. Dabei müssen schwächere und stärkere unabhängig von Sympathien zu einem Team heranwachsen.

Das Wasserspaß-Angebot ist inzwischen nicht nur auf die warmen Monate beschränkt. Im Winter haben Schüler die Chance, das Bronzeabzeichen zu machen – eine Voraussetzung für die Teilnahme an den Kanu-Touren. Diese nachhaltige Betreuung ermöglicht es den Pädagogen, die Fähigkeiten der Kinder im Vorfeld einzuschätzen.

Ansprechpartner:
Klaus Orfeld, E-Mail: k.orfeld@jh-essen.de, Tel.: 0201 8854-557
Heike Hoffmann, E-Mail: h.hoffmann@jh-essen.de Tel.: 0201 8854-556

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