JBH: „Logistiker der Grünen Hauptstadt“
02.08.2017 - 09:25 Uhr
Die „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ ist in voller Blüte und präsentiert zahlreiche Projekte, Veranstaltungen und Initiativen in ganz Essen. Die Mammutaufgabe stemmen die Verantwortlichen der Grünen Hauptstadt aber nicht alleine! Unterstützung gibt’s seit Frühjahr 2017 von Gemeinwohlarbeitern der Veranstaltungstechnik und Lagerlogistik der Jugendberufshilfe Essen (JBH).

Gewusst wie! Veranstaltungstechniker der Jugendberufshilfe sorgten bei den Bolzplatz-Paten-Eröffnungen nicht nur für die Ausstattung, sondern gaben dem „Affenkäfig“ gleich das Gütesiegel. Fotos: Müller/JBH

Logistiker der Grünen Hauptstadt: Aus dem JBH-Lager ging das Magazin „Heimatgrün“ an 165 Stellen.

Im Frühjahr merkten die Verantwortlichen der Grünen Hauptstadt Europas schnell, dass sie mehr und mehr Verpflichtungen nachkommen mussten. Olaf Poch, Verwaltungsleiter der Grünen Hauptstadt, erfuhr über Thomas Virnich, Geschäftsführer von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen, dass die Gemeinwohlarbeiter der Veranstaltungstechnik unter anderem Transportdienste und Aufbauarbeiten übernehmen.
Ihr Können zeigten die Jugendlichen schon im April bei der Eröffnung der Aktion „Bolzplatz-Paten“ im Stadtgarten: Sie bauten Stände und Pavillons auf, befestigten das 15 Meter große Bolzplatz-Paten-Plakat am „Affenkäfig“ und sammelten hinterher mit leckerem Grillgut dicke Bonuspunkte bei den zahlreichen Besuchern. Die Ergebnisse überzeugten Ralph Kindel, Projektleiter Grüne Hauptstadt Europas: „Es klappt genial, die Jugendlichen haben Teil am Gelingen der Grünen Hauptstadt!“ Danach unterstützen die JBH-Veranstaltungstechniker die Initiative beispielsweise bei der Fotoausstellung „Grüne Lunge“ oder dem Familien- und Upcyclingfest „Paradiese & Utopien“. „Für die Jugendlichen sind diese Projekte Gelegenheit für praxisnahe Arbeit, ein gutes Training für die richtige Welt“, erklärt Axel Bitterlich, Jugendberufshilfe-Bereichsleiter „Beschäftigung und Qualifizierung“. Realitätsnah, zum Teil unter Stress und im Team müssen sie ihre Aufgaben erfüllen. Grüne-Hauptstadt-Projektleiter Kindel war so zufrieden mit der Vorstellung der Veranstaltungstechniker, dass er gleich das nächste Gewerk der Jugendberufshilfe einspannte.

Hand in Hand
Das Magazin „Heimatgrün“ informiert seine Leser über aktuelle Themen der Grünen Hauptstadt, präsentiert aktiv von Bürgern durchgeführte Projekte oder schlägt Erkundungstouren durch Essen vor. Mit Kommissionierung und Auslieferung betreuten die GHE-Verantwortlichen Jugendliche der GWA-PLUS-Lagerlogistik: „Das sind unsere Logistiker der Grünen Hauptstadt“, schmunzelt Kindel. Keine leichte Aufgabe, denn für die Kommissionierung hatten die Teilnehmer lediglich zwei Tage Zeit, für die Auslieferung an die 165 Stellen im Stadtgebiet nur drei: „Das war auch für unsere Verhältnisse ein größeres Ding“, lobt Jugendberufshilfe-Bereichsleiter Bitterlich die Arbeit der Teilnehmer.

Neben „Heimatgrün“ gingen verschiedene Veranstaltungs-Flyer raus, die gesamte Logistik und Routenplanung organisierten die Jugendlichen selbst. Bitterlich beeindruckt besonders das Miteinander der zahlreichen Projektpartner: „Das ist für mich das Schönste: Wenn die Kollegen und Jugendlichen Hand in Hand zusammenarbeiten.“
Inzwischen sind die JBH-Gemeinwohlarbeiter ein wichtiger Bestandteil der Grünen Hauptstadt und schon jetzt hat Projektleiter Kindel sie für das „Altendorfer Familienfest“ im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche am 17. September fest eingeplant: „Die werden sich noch wundern, was es heißt, für die Grüne Hauptstadt zu arbeiten“, zwinkert Kindel und verspricht den Teilnehmern aus Lagerlogistik und Veranstaltungstechnik ein aufregendes zweites Halbjahr 2017.

Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017
Gemeinwohlarbeit der Jugendberufshilfe Essen

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