Initiativkreis Religionen: Pax-Preis für Partner
10.05.2018 - 09:51 Uhr
Der Initiativkreis Religionen in Essen (IRE) erhält den Pax-Preis 2018 für seine Verdienste im interkulturellen und interreligiösen Dialog. Zusammen mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Essen setzt der IRE diese Idee im Projekt Arche Noah Essen um. Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen engagieren sich ebenfalls im Rahmen der Aktion.

Lieferung ins Rathaus: Vertreter der Jugendberufshilfe Essen und des Projekts Arche Noah überreichten Oberbürgermeister Thomas Kufen letztes Jahr seine Planke. Foto: Elke Brochhagen/Stadt Essen

Im Einsatz auf dem Stadtfest: Junge Geflüchtete der Aktion Jugendwohnen gestalteten in 2017 mit einer Schleudermaschine T-Shirts. Foto: JBH

Mit dem Preis wurde das Engagement des IRE für das Zusammenleben in einer pluralistischen Gesellschaft geehrt. Vertreter des Initiativkreis sowie des Kommunalen Integrationszentrums nehmen den Preis am 29. Mai in Berlin entgegen. Veranstaltungen wie die Arche-Dialoge und die „Begegnung im Gespräch“ fördern den Austausch zwischen den unterschiedlichen Religionsgemeinden und der Zivilgesellschaft, insbesondere in den Stadtteilen. Höhepunkt des Arche-Noah-Jahres ist das zweitägige Fest am 22. und 23. September auf dem Kennedyplatz.

Willi Overbeck, Sprecher des Initiativkreises, sieht den Pax-Preis als eine Auszeichnung für ganz Essen: „Hier ist etwas Einmaliges entstanden. Ohne die Unterstützung der Stadt wäre dies nicht möglich gewesen.“

Hintergrund
Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen begleiten das Projekt „Arche Noah“ seit vielen Jahren. So werden beispielsweise die jährlich über 100 Planken von Auszubildenden und Teilnehmern im Lager der Jugendberufshilfe in der Bergerhausener Schürmannstraße archiviert. In Jugendhäusern und Ganztagsgruppen der Jugendhilfe werden die Schmuckstücke auch gestaltet. Auf dem Stadtfest selbst sind JHE und JBH ebenfalls vor Ort.

Arche Noah in Essen

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