Medientage 2018: „Der Bedarf ist einfach da!“
21.11.2018 - 15:55 Uhr
Vom 20. bis zum 23. November steigen in der Weststadthalle die drei Schülertage der Medientage 2018 von Jugendhilfe Essen und Jugendamt der Stadt Essen. Schon in der letzten Woche informierte der Fachtag für Multiplikatoren, was in der digitalen Welt gerade aktuell und für Jugendliche interessant ist.

Spaß an 15 spannenden Stationen: Die Schüler müssen den Lego-Roboter am Tablet programmieren und so ins Ziel lotsen. Fotos: Müller/JHE

Update für die Medienkompetenz: Die Medientage 2018 beschäftigen sich mit aktuellen Themen aus der digitalen Welt.

Starke Partner: Der MedienMonster e.V. ist mit Passwortsicherheit und Lötstation am Start.

„In diesem Jahr sind wir ausgebucht“, berichtet Melanie Hackbarth, Mitorganisatorin der Medientage Essen 2018. „Der Bedarf ist einfach da: Es ist ein großes Thema in den Schulen und wir möchten die Multiplikatoren auf dem Laufenden halten, was die Jugendlichen gerade beschäftigt.“ Dazu finden von Dienstag bis Donnerstag Schülertage für die Klassen sieben und acht statt, zu denen diesmal mehr als 800 Jugendliche in die Weststadthalle kamen: „Ganz gemischt, von der Förderschule bis zum Gymnasium“, erzählt Jugendhilfe-Pädagogin Hackbarth. Schon in der vergangenen Woche stieg der Fachtag für die rund 60 Pädagogen, Lehrer und Schulsozialarbeiter.

Alternative zur Konsole
Den Start gab der Vortrag „Medien – eine aktuelle Bestandsaufnahme“ von Andreas Ruff, Medienbeauftragter des Jugendamts: „Wir schauen jedes Jahr aufs Neue, was gerade aktuell und wichtig ist“, erklärt Hackbarth. Ein frischer Wind fürs bewährte Konzept ist, dass die Multiplikatoren diesmal selbst zu Werke gehen dürfen: Gemeinsam mit dem Medientage-Team bauten sie die verschiedenen Stationen für die Schülertage auf und konnten diese auf dem Interaktiven Medienparcours gleich ausprobieren. So erleben sie hautnah, welche Angebote für ihre Arbeit spannend sind und wie sie diese umsetzen können.
Die drei Schülertage vom 20. bis zum 22. November sollen den Jugendlichen Alternativen zu Konsolen und Co aufzeigen und auf spielerische Weise wichtige Inhalte, wie beispielsweise zu Datenschutz und -sicherheit, vermitteln. Dazu sind 15 Stationen auf den zwei Etagen der Weststadthalle aufgebaut: Social Media, Greenscreen, Medienchecker, Stop-Motion-Filme oder Lego-Roboter sorgen für Kurzweil und bringen die Themen jugendgerecht rüber. Der MedienMonster e.V. ist mit Lötstation und Passwortsicherheit am Start, die MedienScouts der Gesamtschule Borbeck informieren über ihr Projekt und auch die Medienzentrale NRW hat einen Stand.

Zwischen zwei Durchläufen wird das Theaterstück „Klick & Kill“ von Bühnengold aufgeführt. Die Produktion spielt abwechselnd in realer und virtueller Welt und thematisiert Mobbing, Cybermobbing, Liebe, Hass und Macht im Internet. Im Anschluss an die Inszenierung gehen die Schauspieler in die Diskussion mit den Jugendlichen.

Hintergrund
Seit Ende vergangenen Jahres erhöht die Jugendhilfe mit Unterstützung des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) die Attraktivität von acht Kinder- und Jugendhäusern sowie der Jugendfarm Essen durch kostenloses WLAN und eine aktuelle mediale Infrastruktur. So wird eine zeitgemäße Kinder- und Jugendarbeit gefördert.

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