Integrationsbegleiter/-innen

Sie sind nach Deutschland geflüchtet und möchten sich hier eine berufliche Zukunft aufbauen? Sie waren in Ihrem Heimatland Erzieher/-in bzw. Lehrer/-in oder in einem anderen Beruf mit Kindern tätig oder Sie interessieren sich für die Arbeit mit Kindern in Kindertagesstätten und im Offenen Ganztag an Schulen? Sie beziehen Leistungen vom JobCenter und sind zwischen 18 und 35 Jahren alt? Wenn Sie alle drei Fragen mit „ja“ beantworten, dann haben wir das richtige Angebot für Sie.

Ab dem 3. Februar 2020 startet das Qualifizierungsprojekt „Integrationsbegleiter/-innen“ bei der Jugendberufshilfe. Dort lernen Sie, wie Sie dank Ihrer kulturellen und sprachlichen Kenntnisse eine Brücke zwischen den geflüchteten Kindern und Eltern und den Erzieher/-innen in Kindertagesstätten und im Offenen Ganztag bauen können. Sie helfen damit den Familien mit Fluchthintergrund, sich schneller in die Gesellschaft einzuleben.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Qualifizierung können Sie als Unterstützungskraft in einer Kindertagesstätte oder im Offenen Ganztag an einer Schule arbeiten.

Ablauf des Angebots (1. Monat):
• Informationsgespräche
• Feststellung des Sprachniveaus
• zweiwöchiger Blockunterricht zum Thema Arbeitswelt und den Aufgaben einer Unterstützungskraft/Erzieher/-in

Angebotsinhalts ab dem 2. Monat:
• zwei Tage in der Woche Unterricht (einmal Deutschunterricht und einmal thematische Module zur frühkindlichen Erziehung)
• drei Tage in der Woche Praxiseinsatz in einer Kindertagesstätte oder im Offenen Ganztag einer Schule

Angebotsdauer:
• zunächst zwölf Monate und bei entsprechender fachlicher Eignung Verlängerung um weitere sechs Monate für die Vorbereitung auf die praxisintegrierte Ausbildung zum/r Erzieher/-in
• Montag bis Freitag, i.d.R. 8 bis 14 Uhr
• Einmündung bis maximal fünf Wochen nach Projektbeginn

Ihre Ansprechpartner (m/w/d):
Bereichsbüro:

Lida Sarwary, Tel.: 0201/246738-10
E-Mail: l.sarwary@jh-essen.de

Broschüre Integrationsbegleitung [Download]

Das Projekt wird vom JobCenter Essen finanziert und in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Essen und der Jugendberufshilfe Essen konzipiert und durchgeführt.