Kinder- und Jugendarbeit im zweiten Corona-Lockdown

Der Corona-Lockdown ist ein weiteres Mal verlängert worden – diesmal zunächst bis zum 15. Februar. Die Kinder- und Jugendarbeit der Jugendhilfe Essen (JHE) ist gut auf die Aufgabe vorbereitet und organisiert bereits seit Mitte Dezember in den Einrichtungen eine bunte Mischung kontaktfreier Angebote.

Gut vorbereitet auf Corona: Schon seit des ersten Lockdown im Frühjahr 2020 organisiert die JHE kontaktfreie Angebote in den Einrichtungen. Fotos: Hüweg/JHE

Offenes Fenster in den Kinder- und Jugendhäusern der JHE: Die Jugendhilfe-Pädagogen überlegen sich immer neue Angebote.

„Die Prinzipien von Spontanität und Offenheit sind in Corona-Zeiten schwierig zu ermöglichen“, erklärt Arndt Wrona, Fachbereichsleiter Kinder- und Jugendarbeit der Jugendhilfe Essen, „digitale und virtuelle Angebotsformen gewinnen deshalb momentan an Bedeutung. Alle unsere Kinder- und Jugendhäuser entwickeln ihre eigenen Ideen für die Stadtteile, wie beispielsweise digitale Aktionen oder Bastelpakete zum Abholen.“
Ein direktes Bildungsprogramm vor Ort kann zurzeit nicht stattfinden. Doch die Mitarbeitenden der Einrichtungen sind zu den üblichen Öffnungszeiten an den Standorten, um Kindern und Jugendlichen telefonisch oder virtuell beratend und unterstützendend zur Seite zu stehen.

Von Stadtteil-Tour bis Social-Media-Rätsel
Zusätzlich haben sich die Jugendhilfe-Pädagogen viele spannende Angebote überlegt, sind ständig über die Sozialen Netzwerke mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt. Auf Stadtteil-Tour ging’s beispielsweise für einzelne Besucherinnen und Besucher der Altenessener Palme 7. Die JHE-Mitarbeitenden hatten einen Stein versteckt, den die Kids – coronagerecht nach vorheriger Ankündigung! – für eine Belohnung im Palmbuschweg 7 abliefern konnten.

Auch die Tiere auf der Jugendfarm Essen sind wie gewohnt gut versorgt. Damit die Kinder ihre Lieblinge nicht ganz aus den Augen verlieren, gibt es Fotos, Videos und sogar Livestreams auf dem Instagram-Kanal des Altenessener Naturidylls.
Das Jugendkulturzentrum HüWeg in Steele versorgt seine Fans regelmäßig mit den heißesten Musik-Tipps, Rätselaufgaben sowie neuerdings mit leckeren Rezepten.

Die Öffnungszeiten und jeweiligen Angebote der Einrichtungen erfährt man entweder auf deren Social-Media-Kanälen, telefonisch oder über Aushänge vor Ort.

Gut vorbereitet auf Corona: Schon seit des ersten Lockdown im Frühjahr 2020 organisiert die JHE kontaktfreie Angebote in den Einrichtungen. Fotos: Hüweg/JHE

Offenes Fenster in den Kinder- und Jugendhäusern der JHE: Die Jugendhilfe-Pädagogen überlegen sich immer neue Angebote.

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