OGS: mit Round Table raus aus dem toten Winkel

Dass ein mit rot-weiß-gestreiften Absperrbändern und Warnhütchen gesicherter Lkw auf dem Hof der Frohnhauser Cosmas und Damian-Schule steht, hat einen guten Grund: Der Round Table 24 organisierte mit dem Offenen Ganztag der Jugendhilfe Essen und der Schule das Projekt „Raus dem toten Winkel“ für die über 200 Schüler aus 34 Nationalitäten. Dabei werden die Kinder zum Herbst fit für den Schulweg gemacht.

Einer nach dem anderen: Die Schüler freuen sich, ins Fahrerhaus klettern zu können. Fotos: Müller/JHE

Sicher auf dem Schulweg: Offener Ganztag, Round Table und Cosmas und Damian-Schule haben für die Kinder einen Morgen lang kurzweilige Verkehrserziehung organisiert.

Vorsicht! Die Kinder müssen in die Kabine schauen können, sonst sieht auch der Fahrer sie nicht.

„Ihr müsst aufpassen, dass ihr immer weit von dem Lkw wegbleibt“, instruiert Ralph Bechtle vom Round Table 24 die Traube Kinder vor dem riesigen Fahrerhaus des Vehikels. Bechtle erklärt den Schülern, dass der Fahrer sie erst sehen kann, wenn sie ihn auch sehen. Zwei, drei, vier, fünf und mehr Schritte geht‘s zurück – erst dann können die Kurzen hoch oben etwas erkennen.
Der Round Table ist bundesweit aktiv, fördert verschiedene Projekte – sowohl finanziell als auch persönlich vor Ort, wie Bechtle an der Cosmas und Damian-Schule. Der Kontakt zwischen Schule, OGS und Non-Profit-Organisation entstand über die Aktion „Facettenreich“, bei der die Kinder einen respektvollen Umgang miteinander lernen: „Das Projekt unterstützen wir gerne“, bestätigt Bechtle vom Round Table. Gleichzeitig führt der Klub zweimal im Jahr die Verkehrserziehung „Raus aus dem toten Winkel“ mit der Verkehr & Logistik Service GmbH von Kevin Siebert durch. Schnell war entschieden, dass diesen Herbst die Schüler aus Frohnhausen an der Reihe sind.

Verkehrserziehung mit Spaßfaktor
„Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es sehr wichtig, dass die Kinder den Schulweg sicher meistern. Dann können sie nach der Ganztagsbetreuung auch alleine nach Hause gehen“, erzählt Anne Marth, Erzieherin im Offenen Ganztag der Jugendhilfe Essen. Manche Eltern haben keinen Pkw, dann fällt es den Schülern noch schwerer, die Gefahren des Straßenverkehrs einzuschätzen.
Die Kinder inspizieren alle drei der toten Winkel des Lastwagens. Die Station nach dem Fahrerhaus sind die Seiten: Das macht besonders Spaß, denn die Kleinen werden auf den Sitz gehoben und können hinter dem Lenker des Siebentonners Platz nehmen. Hier lugen sie in beide Seitenspiegel, sehen, wie winzig das Blickfeld ist. Am Ende besuchen die Kids die Rückseite des Lkw. Gerade hier ist es gefährlich, weil der Transporter keinen Rückspiegel besitzt. Als es zurück in den Unterricht geht, staunen die Schüler wegen des Abenteuers immer noch und haben mit Spaß eine wichtige Lektion für ihren Alltag gelernt.

Mit Unterstützung des Round Table und in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt wird das Projekt „Facettenreich“ fortgesetzt. Im Frühjahr verschönern die Kinder gemeinsam eine Wand, um die Vielfalt an der Schule zu zeigen.

Offener Ganztag der Jugendhilfe Essen
OGS-Standortportrait Cosmas und Damian-Schule

Einer nach dem anderen: Die Schüler freuen sich, ins Fahrerhaus klettern zu können. Fotos: Müller/JHE

Sicher auf dem Schulweg: Offener Ganztag, Round Table und Cosmas und Damian-Schule haben für die Kinder einen Morgen lang kurzweilige Verkehrserziehung organisiert.

Vorsicht! Die Kinder müssen in die Kabine schauen können, sonst sieht auch der Fahrer sie nicht.

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